Anasoft Technology AG

Die Anasoft Technology AG in Bochum entwickelt Informationssysteme in den Bereichen Automobilindustrie, Telekommunikation und Gesundheit.

Die Schwerpunkte der Tätigkeiten liegen dabei in der Software Full Stack Implementierung, Spezifikation und Architektur. Weiteres Know-how ist in den Bereichen Mustererstellung von IoT Hardware im Sensorikbereich und der Nutzung moderner KI Technologien zur Mustererkennung in der Bildverarbeitung und Spracherkennung vorhanden.

Der Fokus der Entwicklung liegt dabei auf hoher Sicherheit und Skalierbarkeit, Service orientierten Architekturen sowie dem Einsatz robuster und leistungsfähiger Linux Hostsysteme. Diese Systeme bieten nicht nur umfangreiche fachliche Funktionalität, sondern integrieren auch komfortables Remotemanagement, sichere Datenhaltung, Provisioning und Updates über Plattformgrenzen hinweg.

So entwickelt Anasoft container-basierte Lösungen für die Deutsche Telekom eigenen IoT Gateways und Speedport Router, Management Komponenten in der Cloud und Fachsysteme für Industrie, Handwerk und Forschung.

Anasoft bietet mit einer eigenen Smart Home Lösung langjährige Erfahrungen im AAL Bereich und setzt bei seiner Software auf leicht verständliche Bedienung, beispielsweise für den medizinischen Bereich oder auch speziell für die Bedürfnisse älterer Menschen.

Ansprechpartner: 

Dipl.-Phys.Ing. Oliver Kramps
Querenburger Straße 38
44789 Bochum
Tel: +49 (0)234 529960
E-Mail: kramps@technology.de
Web: www.anasoft.com/de/

DRK-Kreisverband Bochum – Fachbereich Alzheimerhilfe e.V.

Der DRK-Kreisverband Bochum e.V. engagiert sich als sozialer Wohlfahrtsverband seit über 30 Jahren im Bereich der Alten- und Gesundheitshilfe. Neben einem Pflegeheim und einer Tagespflege hält das DRK noch ambulante Dienstleistungen vor. Dazu zählen das Seniorenbüro, der ambulante Hospizdienst, der Haus-Notruf-Dienst, die Integrationsagentur, das Familienbildungswerk, das Fachseminar für Altenpflege und die Kindertagesstätte.

Insbesondere der Fachbereich der DRK-Alzheimerhilfe unterstützt seit 28 Jahren pflegende Angehörige von Menschen mit einer Demenz im ambulanten Bereich. Kernangebot ist die psychosoziale Beratungsstelle mit einer Gedächtnissprechstunde für Menschen mit Demenz und deren informell Pflegende. Die Einrichtung ist seit 2003 ein anerkanntes niedrigschwelliges Hilfe- und Betreuungsangebot des Landes NRW und eine von den Pflegekassen anerkannte Beratungseinrichtung. In Bochum betreut der Fachbereich Pflegesettings durch Leistungen wie Beratungsbesuche, Häusliche Einzelschulungen und Pflegekurse, ambulante Betreuungsgruppen und Tagesbetreuung sowie den häuslichen Betreuungsdienst für Menschen mit Demenz.

Seit 21 Jahren qualifiziert die DRK-Alzheimerhilfe engagierte Bürger zum Demenzbetreuer und seit 2007 “Pflegebegleiter” für pflegende Angehörige.
Von 2016-2019 war die DRK- Alzheimerhilfe im BMBF-Verbundprojekt OurPuppet als Praxispartner involviert. Bei den bisherigen Projekten stand neben der bedürfnisorientierten Versorgung von Demenzkranken auch immer die Unterstützung und Kompetenzentwicklung von pflegenden Angehörigen und die Qualifizierung und Begleitung von Freiwilligen im Pflegemix im Fokus.

Ansprechpartner:

Daniela Waltring-Weber
Karl-Lange-Straße 53, 44791 Bochum
Telefon: +49 (0)234 3383 0625
Telefax: +49 (0)234 3383 0629
E-Mail: d.waltring@drk-bochum.de
Web: drk-bochum.de


Matthies Spielprodukte GmbH

Die Firma Matthies Spielprodukte GmbH & Co KG ist Entwickler, Hersteller und Vermarkter von Plüschspielwaren, insbesondere Handpuppen, um den Bedarf an therapeutischen Lern- und Spielmaterial bei Ärzten, Therapeuten und Pädagogen und nicht zuletzt bei Kindern und Eltern, zu decken. Unter der Marke “Living Puppets” entsteht jedes Living-Puppets Produkt- design in Hamburg. Der hohe pädagogische Spielwert, sowie die Spielzeugsicherheit gemäß EN 71, sichern zudem die Qualität der Produkte, welche auch von einem unabhängigen Prüfinstitut genau untersucht werden. Zu den Kunden zählen der Spielwarenhandel, Kinder- garten- und Schulbedarfsversender, Spezialversender und Therapiefirmen.

In Bereich Forschung hat MS bereits Erfahrung im BMBF geförderten Projekt OurPuppet gesammelt. Aufgabe dort war die Entwicklung und Produktion der “Puppenhülle”. Matthies erstellte anhand der ermittelten Bedarfsanforderungen die Puppenhüllen und Demonstratoren und unterstützte die Entwicklung der Mechanik für die Mimik.

Ansprechpartner: 

Herr Olaf Matthies
Kurt A. Körber Chaussee 64
21033 Hamburg
Tel: +49 (0)40 735 85 09
Fax: +49 (0)40 735 10 58
E-Mail: info@living-puppets.de
Web: www.living-puppets.de

Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V.

Das Institut für Gerontologie an der TU Dortmund in Trägerschaft der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. (FfG) ist eine seit 1990 bestehende unabhängige Forschungseinrichtung, die Fragen der demografischen Entwicklung, speziell der alternden Bevölkerung nachgeht. Zu den Kernaufgaben des Instituts für Gerontologie gehört die sozialgerontologische Forschung, Beratung und Qualifizierung. Ziel ist es, die Gestaltung der individuellen, gesellschaftlichen und (sozial-)politischen Konsequenzen und Herausforderungen der demografischen Entwicklung, insbesondere einer alternden Gesellschaft, zu begleiten und zu unterstützen.

Die FfG hat eine Vielzahl (inter-)nationaler Forschungsvorhaben zur Verbesserung gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung insbesondere von Menschen mit Demenz und ihrer pflegenden Angehörigen realisiert. Ein Forschungsschwerpunkt liegt in der Evaluation technischer Produkte und Dienstleistungen für ältere Menschen mit alter(n)sbedingten, geriatrischen sowie geronto- psychiatrischen Einschränkungen. Besondere Expertise besteht zu Anforderungsanalysen, Nutzertests mit älteren Probanden, zur Umsetzung eines partizipativen Forschungsansatzes und nutzerorientierten Evaluation technischer Lösungen unter Berücksichtigung sozial-ethischer Fragen sowie zur Evaluation von ehrenamtlichen Begleitkonzepten.

Ansprechpartnerinnen: 

Verena Reuter, M.A. & Prof. Dr. Andrea Kuhlmann
Evinger Platz 13
44339 Dortmund
Tel: +49 (0)231 728 488 16/ 17
E-Mail: vreuter@post.tu-dortmund.de
andrea.kuhlmann@tu-dortmund.de
Web: www.ffg.tu-dortmund.de

FTK – Forschungsinstitut für Telekommunikation und Kooperation e. V.

Das Forschungsinstitut für Telekommunikation und Kooperation ist seit 1991 Kompetenzpartner für die Entwicklung und Umsetzung von Innovationsstrategien in Wissenschaft und Wirtschaft. Insbesondere im Design und in der Entwicklung von Systemen zur Aufbereitung von Daten zur kollaborativen Analyse im Team und von mobilen Anwendungen unter Berücksichtigung von personalisierten Nutzerberechtigungen und Datenschutzaspekten hat das FTK umfangreiche und langjährige Erfahrung.

Neben EU-weiten F&E-Projekten und dem Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum-Kommunikation (BMWi) war das FTK auch am Projekt “OurPuppet” (BMBF) beteiligt. Dort wurde ein Datenschutzkonzept zur Nutzung einer Technikanwendung in der häuslichen Umgebung bei MmD und pfA sowie Kollaborations-unterstützung im Kontext sensitiver Daten mit den zugehörigen Möglichkeiten für die Zugriffskontrolle entwickelt. Neben Kollaborationsinstrumenten für EU-weite Projekte wie “SmartVortex” werden am FTK laufend Sicherheitskonzepte für Zugriffsrechte in Multi-User Systemen entwickelt. Expertisen zum Management von medizinischen, sensorbasierten Daten und Datenschutz aus EU-weiten Projekten, u. a. “SenseCare – Sensor Enabled Affective Computing for Enhancing Medical Care” (MSCA-RISE), werden in das Projekt RUBYDemenz eingebracht.

Ansprechpartnerin: 

Jana Mertens
Wandweg 3
44149 Dortmund
Tel.: +49 (0)231 975056-30
Fax:  +49 (0)231 975056-10
E-Mail: jmertens@ftk.de
Web: www.ftk.de

Hochschule Niederrhein

Die Hochschule Niederrhein ist in der deutschen Hochschullandschaft eine renommierte und attraktive Bildungs- und Forschungsstätte. Innovative und internationale Studiengänge, eine intensive Betreuung während des Studiums, eine Ausbildung am Puls der Praxis sowie angewandte Forschung und Entwicklung sprechen für ein Studium an den Standorten in Krefeld und Mönchengladbach. Mit rund 14.500 Studierenden gehört die Hochschule Niederrhein zu den vier größten Fachhochschulen in Deutschland. Die HN ist nicht nur die wichtigste Bildungsinstitution am Niederrhein, sondern auch ständiger Ansprechpartner für Unternehmen aus der Region, wenn es um das Thema Forschung und Transfer geht.

Das Kompetenzzentrum FAST der Hochschule Niederrhein arbeitet seit 2011 multidisziplinär im Forschungsbereich der Mensch-Technik-Interaktionen und intelligenten Assistenztechnologien.
Forscher aus den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik, Wirtschaftsinformatik, Textiltechnik und Design erforschen und entwickeln intelligente Lösungen und eingebettete Systeme, welche im Bereich Gesundheitswesen und Mobilität zum Einsatz kommen. Das Team hat verschiedene multidisziplinäre Aspekte der Informationsverarbeitung sowie der Entwicklung assistiver Systeme adressiert.

Prof. Dr.-Ing. habil. Edwin Naroska leitet gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Gudrun Stockmanns das AMI-Labor am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik. In “OurPuppet” hat er die Puppen-Mechanik und Elektronik sowie eine Kamera-basierte KI-Lösung zur energieeffizienten Personendetektion- und Verfolgung entwickelt. Im Verbund-Projekt „FahrRad” (EFRE Leitmarktwettbewerb) – Assistenzsystem für E-Bikes – konzipiert Prof. Dr. Naroska u. a. Verfahren zur effizienten Verarbeitung von Kameradaten. Im Rahmen eines HN-internen Projektes wurden mit einem durch Kraftmesszellen funktionalisierten Pflegebetts Patientenparametern mit Hilfe eines Mustererkennungssystems (Hidden Markov Modelle = HMM) entwickelt, welches die Körperlage (Rücken-, Bauch-, Seitenlagen etc.) und Aktionen (Positionswechsel) eines Menschen erkennt.

Ansprechpartner: 

Prof. Dr. Edwin Naroska
Reinarzstr. 49
47805 Krefeld
Tel: +49 (0)2151 822 4652
Fax: +49 (0)2151 8224666
E-Mail: edwin.naroska@hsnr.de
Web: www.hs-niederrhein.de

Hochschule Rhein-Waal

Seit ihrer Gründung am 1. Mai 2009 hat sich die Hochschule rasant entwickelt und mittlerweile sind bereits mehr als 6000 Studierende eingeschrieben. Seit dem Wintersemester 2015/2016 bietet die Hochschule insgesamt 25 Bachelor- und zehn Masterstudiengänge in den Bereichen Naturwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Technik sowie im Bereich Gesellschaftswissenschaft, Sozial- und Gesundheitswissenschaft an.

Innerhalb der Hochschule wird das Projekt durch das Team um Herrn Prof. Dr. Christian Ressel, Prof. Dr. K. Essig und Prof. Dr. I. Iurgel begleitet. Das Team weist Expertise im Bereich des Einsatzes von Ambient Intelligence für adaptive assistive Systeme, Entwurf von Middleware Systemen für KI, Medieninformatik sowie interaktive Systeme auf. Es wurden bereits verschiedene Systeme (auch) für Menschen mit geistigen und seelischen Behinderungen entwickelt. Im Projekt “Mobile – mobil im Leben” (BMWi) verantwortete das Team die wissenschaftliche Leitung, das User Centered Design und die Interaktionskomponente. Im “OurPuppet” (BMBF) unterstützt ein Assistenzsystem MmD und entlastet pfA. Die Hochschule ist in diesem Projekt für die angemessene Planung der Hand- lungen und die Koordination der Durchführung verantwortlich. Im ADAMAAS (Adaptive and Mobile Action Assistance in Daily Living Activities) Projekt wurde eine intelligente Datenbrille entwickelt, um Menschen mit Einschränkungen bedarfsgerecht und zielgerichtet in Alltagssituationen zu unterstützen.

Ansprechpartner: 

Prof. Dr.-Ing. Christian Ressel
Friedrich-Heinrich-Allee 25
47475 Kamp-Lintfort
Tel: +49 (0)2842-90825241
Fax: +49 (0)2842-9082544241
E-Mail: christian.ressel@hochschule-rhein-waal.de
Web: www.hochschule-rhein-waal.de

Hochschule für Gesundheit

Prof. Dr. phil. habil. Renate Schramek hat als stellver. Direktorin des Forschungsinstitut Geragogik (www.FoGera.de) von 2003-2015 mit Frau Prof. Dr. phil. habil. Elisabeth Bubolz- Lutz psychosoziale Begleitungsansätze u. a. zur Entlastung von pflegenden Angehörigen (pfA), für Menschen mit Demenz (MmD), hochaltrigen Menschen etc. im Kontext häuslicher Pflege entwickelt und beforscht. Die Wirksamkeit, heißt, die Entlastung pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz, ist in mehreren Forschungs- und Entwicklungsprojekten nachgewiesen, vergleiche auch die Projekte „Freiwilliges Engagement in der Pflege“ und „Netzwerk Pflegebegleitung“. Die fachliche Zusammenarbeit mit Prof. Bubolz-Lutz wird im Verbundprojekt in Form eines Unterauftrags fortgeführt, Prof. Bubolz- Lutz wirkt bei der Curriculumentwicklung und Ausbildung der Begleitungspersonen mit. Prof. Schramek und Prof. Bubolz-Lutz verfügen über eine ausgewiesene Expertise in der Gestaltungsforschung, Interventionsforschung in Versorgungskontexten und der Umsetzung von Forschungsprojekten mit MmD und pfA. Im vorliegenden Projektantrag vertreten sie einen sozio-emotionalen Zugang zu MmD und pfA und einen nutzer*innenorientierten, partizipativen Ansatz – speziell zur Beteiligung von MmD und pfA.

Die weitere Expertise von Prof. Schramek liegt in der Geragogik (Bildungsarbeit und Lernprozessen) bei MmD, pfA und Engagierten. Ihre Expertise bezieht sich auch auf die Gestaltung von Lernprozessen zur Techniknutzung und -aneignung. Frau Schramek ist als Sprachtherapeutin zudem ausgewiesen in der Gestaltung einer ressourcenorientierten Kommunikation bei dementiell veränderter Sprache. Prof. Schramek arbeitet seit 2001 mit interdisziplinären Fragestellungen und seit 2004 in der Umsetzung multiprofessioneller Forschungsansätze zur Entwicklung, Weiterentwicklung und Implementierung von Begleitungskonzepten, in denen die sozialen und ethischen Implikationen im Zentrum stehen.

Ansprechpartnerinnen:

Prof. Dr. phil. habil. Renate Schramek
Gesundheitscampus 6-8
44801 Bochum
Tel: +49 (0)234 77727-787
E-Mail: renate.schramek@hs-gesundheit.de

Claire Lichteiker
E-Mail: claire.lichteiker@hs-gesundheit.de
Web: www.hs-gesundheit.de

Technische Universität Berlin

Die Technische Universität Berlin zählt mit ihren knapp 34 000 Studierenden, zirka 100 Studienangeboten und 40 Instituten zu den großen, international renommierten und traditionsreichen technischen Universitäten in Deutschland.

Das Fachgebiet Quality and Usability (QU) der TU Berlin widmet sich der menschengerechten Gestaltung von IKT-Systemen in den Bereichen Qualität und Gebrauchs- tauglichkeit. Die dabei entwickelten Methoden fließen sowohl in eine große Anzahl inter- nationaler Publikationen, als auch in die nationale/internationale Standardisierung (ITU-T SG12, ITG FB2 etc.) ein. Speziell für M-T-I wurden interpersonelle Parameter, z. B. zur Erkennung von Emotionen, sowie die Parameter zur übergeordneten Strukturierung in Nutzertypen nach Persönlichkeits-Charakteristika erforscht. Je nach Anwendungsdomäne wurden auch unter Teilnahme an internationalen Benchmarks Akkuratheiten von bis zu 80 % für die Erkennung von realistischen Emotionen in Deutscher Erwachsenen- und Kinder- sprache erzielt. Für die Entwicklung und Evaluierung problemspezifischer Softwarelösungen verfügt das Quality and Usability Lab interdisziplinär über MitarbeiterInnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Software Engineering, Datenbanken, Security and Privacy, Maschinelles Lernens, Human-Factors, Psychology, eLearning und Datenschutz und Datensicherheit.

Ansprechpartner: 

Dr. Tim Polzehl
Ernst-Reuter-Platz 7
10587 Berlin
Tel: 49 (0)30 8353 58227
Fax: +49 (0)30 8353 58409
EMail: tim.polzehl@qu.tu-berlin.de
Web: www.qu.tu-berlin.de